Das unbeschränkte „Replikrecht“, das auch in Haftsachen gilt (HANS VEST, in: Ehrenzeller/Schindler/Schweizer/Vallender [Hrsg.], St. Galler Kommentar zur schweizerischen Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, N. 3 zu Art. 31 BV; FRANK SCHÜRMANN, a.a.O., N. 58 zu Art. 31 BV; Urteil des Bundesgerichts 1B_347/2017 vom 1. September 2017, in: SJZ 2017 S. 531 f.) und zu einem überlangen Schriftenwechsel führen kann (vgl. schon PETER GOLDSCHMID, Auf dem Weg zum endlosen Schriftenwechsel?, ZBJV 2002, S. 281 ff.), steht mit dem Anspruch des Inhaftierten auf ein rasches Haftverfahren im Widerspruch.