Zu berücksichtigen sind namentlich die Bedeutung des Verfahrens für den Betroffenen, die Komplexität des Falles (Art des Verfahrens, Umfang und Komplexität der aufgeworfenen Sachverhalts- und Rechtsfragen), wie auch das Verhalten der Verfahrensbeteiligten (Urteile des Bundesgerichts 4A_190/2015 vom 13. Mai 2015 E. 2; 4A_744/2011 vom 12. Juli 2012 E. 11.2). Unerheblich ist dagegen das Mass der Vorwerfbarkeit gegenüber der untätigen Behörde (Urteil des Bundesgerichts 4A_190/2015 vom 13. Mai 2015 E. 2; FELIX UHLMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N 6 zu Art. 94 BGG).