{"Signatur": "AR_OG_006", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2016-06-28", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_006_OG-AB-16-2_2016-06-28.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download//Obergericht/2016/OG-20160628-AB-16-2-20160628.pdf", "Checksum": "99622f43ac187d31ab071bd3c5333f5c"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["OG AB-16-2"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs 28.06.2016 OG AB-16-2"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs Entscheid vom 28. 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AB 16 2\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___ GmbH\n\nBeschwerdegegnerin B___ AG\n\nbeschwerdebeklagtes Amt Betreibungsamt C___\n\nGegenstand Konkursandrohung\nAnträge:\n\na) der Beschwerdeführerin:\n\n(Sinngemäss) Die Konkursandrohung vom 9. Februar 2016 sei aufzuheben.\n\nb) des Betreibungsamtes C___:\n\n(Keine)\n\nc) der Beschwerdegegnerin:\n\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Übersicht\nBei der Beschwerdeführerin handelt es sich um die ehemalige AA___ GmbH (act. 3) mit\nheutigem Sitz in D___ (AR). Am 12. Januar 2015 (Tagesregister; SHAB-Publikation XX.\nXX.2015) liess die Beschwerdeführerin folgende weitere Adresse im Handelsregister\neintragen: E___ (act. 26). Am 31. Juli 2015 stellte das Betreibungsamt Meilen-Herrliberg-\nErlenbach (ZH) der Beschwerdeführerin den Zahlungsbefehl (act. 5/1) betreffend die\nForderung der Beschwerdegegnerin aus. Dieser wurde Ersterer am 3. August 2015\nzugestellt (act. 5/1 S. 2), wogegen diese am 13. August 2015 Rechtsvorschlag erhob. Am\n6. November 2015 bat die Beschwerdegegnerin beim Bezirksgericht Meilen (ZH) um\nprovisorische Rechtsöffnung betreffend die vorgenannte Betreibung (act. 9/4). In der\nFolge forderte das Bezirksgericht die Beschwerdeführerin am 9. November 2015 zur\nStellungnahme innert 14-tägiger Frist auf (act. 9/3 Ziff. 4). Diese Verfügung wurde der\nBeschwerdeführerin an die Firmenadresse F___ gesendet. Die Beschwerdeführerin\nreichte am 18. November 2015 (act. 9/2) ihre Stellungnahme ein, mit der Bitte, künftige\nKorrespondenz an die zusätzlich im Handelsregister eingetragene Postadresse E___, zu\nsenden. Am 1. Dezember 2015 gewährte das Bezirksgericht Meilen der\nBeschwerdegegnerin in der Betreibung Nr. 44864 die provisorische Rechtsöffnung (für Fr.\n45.80 nebst Zins zu 5 % seit 22. September 2014 sowie für Fr. 861.40 und die weiteren\nBetreibungskosten, act. 5/2 S. 8). Weiter auferlegte es der Beschwerdeführerin die\nKosten- und Entschädigungsfolgen des Rechtsöffnungsverfahrens. Das Urteil wurde der\n\nSeite 2\nBeschwerdeführerin (mit Rückschein) an die Adresse F___ gesendet, worauf der\nRückschein der Post (act. 16 S. 3) am 4. Dezember 2015 mit der Bemerkung\n„Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden“ beim\nBezirksgericht einging. Am 14. Dezember 2015 (Tagesregister; SHAB-Publikation\nXX.XX.2015) liess die Beschwerdeführerin den Firmensitz von F___ (ZH) nach D___ (AR)\nan die G___ verlegen (act. 3). Im Anschluss wurde am 8. Januar 2016 (Tagesregister;\nSHAB-Publikation XX.XX.2016) die weitere Adresse E___, gestrichen (act. 27). Das\nBezirksgericht Meilen retournierte der Beschwerdeführerin am 21. Januar 2016 ihre Akten\nan die neue Postadresse in D___ (act. 2/3).\nAm 3. Februar 2016 stellte die Beschwerdegegnerin das Fortsetzungsbegehren an das\nBetreibungsamt C___ (act. 5/3), worauf dieses am 9. Februar 2016 die\nKonkursandrohung erliess (act. 8).\n\nB. Prozessgeschichte\na) Gegen die erwähnte Verfügung vom 9. Februar 2016 (act. 8) erhob die\nBeschwerdeführerin am 11. Februar 2016 Beschwerde beim Obergericht des Kantons\nAppenzell Ausserrhoden (act. 1).\n\nb) Mit Schreiben vom 15. Februar 2016 (act. 6) wurde die Beschwerdeführerin vom\nObergericht aufgefordert, den Entscheid, gegen welchen sie Beschwerde erheben wolle,\ninnert 10 Tagen einzureichen sowie ein Rechtsbegehren zu formulieren.\n\nc) Mit Eingabe vom 25. Februar 2016 (Postaufgabe) begründete die Beschwerdeführerin\nihre Beschwerde und wies auf einen fehlerhaft eröffneten Rechtsöffnungsentscheid hin\n(act. 7).\n\nd) Mit Verfügung vom 26. Februar 2016 (act. 10) wurde der Beschwerdegegnerin sowie dem\nbeschwerdebeklagten Amt jeweils eine Kopie der Eingaben vom 11. Februar 2016 und\nvom 25. Februar 2016 zur Vernehmlassung innert 10 Tagen zugestellt.\n\ne) Mit Schreiben vom 29. Februar 2016 verzichtete das beschwerdebeklagte Amt auf eine\nStellungnahme (act. 11).\n\nf) Mit Eingabe vom 1. März 2016 (act. 13) teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass der\nRechtsöffnungsentscheid vom 1. Dezember 2015 der Beschwerdeführerin am\n2. Dezember 2015 zugestellt worden sei. Es sei ihr (der Beschwerdegegnerin) zu Recht\n\nSeite 3\ndie Rechtsöffnung erteilt worden, weil die Beschwerdeführerin die Schuldanerkennung\nnicht habe entkräften können, weshalb die vorliegende Beschwerde abzuweisen sei.\n\n"}