vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 1C_258/2015 vom 22. März 2016 E. 6). Weist das Grundwasser eine „gute Qualität“ auf, entspricht es im natürlichen Zustand also den Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung, ist ein öffentliches Interesse in jedem Fall bei einer Quellschüttung von 10 l/min zu bejahen (Art. 35 Abs. 2 lit. a UGsV i.V.m. Anhang 4, Ziff. 111 GschV). Beträgt die Quellschüttung mindestens 100 l/min, ist von einem öffentlichen Interesse selbst dann auszugehen, wenn das Wasser im natürlichen Zustand den Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung nicht genügt (Art. 35 Abs. 2 lit. b UGsV i.V.m. Anhang 4, Ziff. 111 GschV).