Dieser Missstand hätte umgehend zu einer Korrektur oder einer Verschiebung der Abstimmung führen müssen, was aber nicht geschehen sei. Dass die Kostenschätzung 2015 viel zu tief gewesen sei, zeige sich auch daran, dass bei der Abstimmung vom 21. Mai 2017 über die Volksinitiative zum Kurz-Tunnel bereits eine Kostenprognose von 36.8 Millionen Franken vorgelegen habe. Diese Kostensteigerung von über 40%, ohne dass eine wesentliche Anpassung des Projektumfangs erfolgt sei, könne ebenfalls als Beweis für die unzureichende Kostenschätzung aufgeführt werden.