{"Signatur": "AR_OG_004", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_004_O4V-17-16_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20180222-O4V-17-16-20180702.pdf", "Checksum": "80a1b22c35c519f8f9256b0553e23732"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O4V-17-16"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung O4V-17-16"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   4. Abteilung  \nUrteil vom 22. Februar 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer, Oberrichter E. 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O4V 17 16   \nSitzungsort Trogen   \nBeschwerdeführerin A___ vertreten durch: B___  \n Beschwerdegegner Departement Gesundheit und Soziales ,  \nKasernenstrasse 17, 9102 Herisau  \n Gegenstand Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n4. Abteilung\n\nUrteil vom 22. Februar 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer,\nOberrichter E. Graf, P. Louis\nObergerichtsschreiberin A. Mauerhofer\n\nVerfahren Nr. O4V 17 16\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\nvertreten durch: B___\n\nBeschwerdegegner Departement Gesundheit und Soziales,\nKasernenstrasse 17, 9102 Herisau\n\nGegenstand Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen das Departement\nGesundheit und Soziales im Zusammenhang mit dem beim\nDepartement eingereichten Rekurs gegen den Entscheid des\nGemeinderates C___ vom 11.01.2017\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Es sei festzustellen, dass die Entscheidung über den superprovisorischen Antrag Ziff. 5\ndes Rekurses vom 13. Februar 2017 gegen den Protokollauszug der Gemeinde C___\nvom 11. Januar 2017 vom Direktor des Departements Gesundheit und Soziales zu\nUnrecht verschleppt wurde.\n2. Der Direktor des Departementes Gesundheit und Soziales sei zu veranlassen,\nunverzüglich über die im Rekurs vom 13. Februar in Ziff. 5 des Antrages beantragte\nsuperprovisorische Verfügung zu entscheiden.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. A___ (nachfolgend auch: Beschwerdeführerin) meldete sich im Sommer 2016 bei der\nEinwohnerkontrolle C___ an und beantragte in der Folge Unterstützungsleistungen durch\ndie Sozialhilfe. An der Sitzung des Gemeinderats C___ vom 11. Januar 2017 wurde über\ndiverse seitens der Beschwerdeführerin beantragte Unterstützungsleistungen entschieden.\nInsgesamt sprach ihr der Gemeinderat Fr. 4‘590.55 zu, wobei ihren einzelnen Gesuchen\nteils vollständig, teilweise aber auch nur in gewissem Umfang oder gar nicht entsprochen\nwurde. Der ausführlich begründete Beschluss des Gemeinderats wurde am 16. Januar\n2017 an die Beschwerdeführerin verschickt.\n\nB. Mit Schreiben vom 13. Februar 2017 erhob B___ namens und im Auftrag von A___ Rekurs\nbeim Departement Gesundheit und Soziales (nachfolgend auch: DGS bzw.\nBeschwerdegegner). Unter anderem beantragte er in seinen Rekursbegehren, es sei in\neiner superprovisorischen Verfügung die Überweisung der von der Gemeinde\nbeschlossenen und nicht bestrittenen Beträge, ausmachend einen Gesamtbetrag von\nFr. 4‘590.55, zu verfügen. Daraufhin eröffnete das DGS den Schriftenwechsel und lud den\nGemeinderat von C___ zu einer Stellungnahme zum Rekurs ein. Der Gemeinderat stellte in\nder Folge mehrere Gesuche um Fristverlängerung. Am 22. Mai 2017, noch innert\nverlängerter Frist zur Einreichung einer Stellungnahme zum Rekurs, verfügte die Gemeinde\nC___, dass A___ gestützt auf die Beschlüsse an der Sitzung des Gemeinderats vom\n\nSeite 2\n11. Januar 2017 folgende Beträge betreffend der inzwischen in Rechtskraft erwachsenen\nPositionen in den nächsten Tagen auf ihr Konto bei der UBS AG zu überweisen seien:\n\nZiff. 1 Grundbedarf 01.07.2016-06.09.2016 CHF 2‘497.90\nZiff. 2 Grundbedarf 07.09.2016-30.09.2016 CHF 604.00\nZiff. 5 Selbstbehalt aus Leistungsabrechnung vom 21.07.16 CHF 7.30\nSelbstbehalt aus Leistungsabrechnung vom 19.10.2016 CHF 54.00\nZiff. 6 Rechnung vom 31.08.2016 (Dentalhygiene) CHF 155.00\nZiff. 15 Gasrechnung vom 28.09.2016 CHF 18.25\nTotal CHF 3‘336.45\n\nC. Bereits am 15. Mai 2017, also rund eine Woche vor der oben erwähnten Verfügung des\nGemeinderats C___ vom 22. Mai 2017, ging beim Obergericht eine auf den 8. Mai 2017\ndatierte, von B___ namens und im Auftrag der Beschwerdeführerin erhobene „Beschwerde\nwegen ungebührlicher Verzögerung einer Amtshandlung gem. Art. 42 VRPG“ ein. Mit\ndieser Rechtsverweigerungsbeschwerde wurde verlangt, es sei festzustellen, dass die\nEntscheidung über den superprovisorischen Antrag in Ziff. 5 der Rekursbegehren vom\n13. Februar 2017 gegen den Protokollauszug der Gemeinde C___ vom 11. Januar 2017\nvom Direktor des Departements Gesundheit und Soziales zu Unrecht verschleppt worden\nsei. Der Direktor des Departements Gesundheit und Soziales sei zu veranlassen,\nunverzüglich über die in Ziff. 5 der Rekursanträge beantragte superprovisorische Verfügung\nzu entscheiden.\n\n"}