bei hoher Quellschüttung sei die Keimzahl besonders hoch, weil der Quelle viel Meteorwasser mit kurzen Verweilzeiten im Untergrund zufliesse, sodass nur 2 der 9 Messwerte unter den in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerten liegen würden. Es sei jedoch so, dass das unbehandelte Quellwasser einer überwiegenden Mehrheit aller Fassungen die bakteriologischen Anforderungen der Trinkwasserversorgung nicht erfüllen würden, weshalb es immer notwendig sei, gesammelte Quellwasser vor der Abgabe ins Netz mit chemischen oder physikalischen Methoden zu entkeimen.