{"Signatur": "AR_OG_004", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_004_O4V-15-12_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2016/OG-20160128-O4V-15-12-20160128.pdf", "Checksum": "0c7dd6b5e662b5c9b1672f1a024085fb"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O4V-15-12"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung O4V-15-12"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   4. Abteilung  \nUrteil vom 28. Januar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer, Oberrichter E. Graf, P. Louis Obergerichtsschreiber T. Bienz     \nVerfahren Nr. O4V 15 12   \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___   \n Vorinstanz Departement Inneres und Sicherheit , \nSchützenstrasse 1, 9100 Herisau  \n Gegenstand Familiennachzug  \nRechtsbegehren  \na) des Bes"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:29", "Checksum": "4c3a482eaece3835bcde08ced55eb31d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung O4V-15-12\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   4. Abteilung  \nUrteil vom 28. Januar 2016   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer, Oberrichter E. Graf, P. Louis Obergerichtsschreiber T. Bienz     \nVerfahren Nr. O4V 15 12   \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___   \n Vorinstanz Departement Inneres und Sicherheit , \nSchützenstrasse 1, 9100 Herisau  \n Gegenstand Familiennachzug  \nRechtsbegehren  \na) des Bes\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n4. Abteilung\n\nUrteil vom 28. Januar 2016\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer,\nOberrichter E. Graf, P. Louis\nObergerichtsschreiber T. Bienz\n\nVerfahren Nr. O4V 15 12\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: RA B___\n\nVorinstanz Departement Inneres und Sicherheit,\nSchützenstrasse 1, 9100 Herisau\n\nGegenstand Familiennachzug\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. Der Rekursentscheid des Departements Sicherheit und Justiz App. A.Rh. vom 1. Mai\n2015 betr. Familiennachzug sei aufzuheben soweit die im Rahmen des\nRekursverfahrens vor der Vorinstanz gestellten Anträge abgewiesen wurden.\n2. Der aufgrund der am XX.XX.2013 erfolgten Eheschliessung zwischen dem\nBeschwerdeführer und seiner Ehefrau C___, geb. XX.XX.1989, beantragte\nFamiliennachzug sei zu bewilligen – auch superprovisorisch sowie vorsorglich.\n3. Die Schweizer Botschaft in der Türkei sei anzuweisen, das Visum für die Einreise von\nC___ unverzüglich zu erteilen – auch superprovisorisch sowie vorsorglich.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\n1. Die Beschwerde sei abzuweisen.\n2. Unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.\n\nSachverhalt\n\nA. A___ (geb. 1981) war am 14. Juli 2003 als Asylsuchender in die Schweiz eingereist, wo er\nnach seiner Heirat mit D___ 2006 eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des\nFamiliennachzuges erhielt. Diese Ehe wurde am XX.XX.2012 geschieden, wobei sein Kind\nE___, geb. am XX.XX.2010, unter gemeinsame elterliche Sorge gestellt wurde; E___ wohnt\nbei der Kindsmutter und der Kinderunterhalt wurde auf Fr. 1'250.-- festgesetzt.\nAm XX.XX.2013 heiratet A___ C___, ebenfalls türkische Staatsangehörige (geb.\nXX.XX.1989). Am 4. September 2014 ersuchte A___ um Erteilung einer Bewilligung zum\nNachzug seiner zweiten Ehefrau nach. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs wies das\nkantonale Migrationsamt das Gesuch mit Verfügung vom 16. Dezember 2014 ab, primär\nmit der Begründung, dass A___ nicht über die finanziellen Mittel für den Familiennachzug\nverfüge und deshalb ein erhebliches Sozialhilferisiko bestehe. Das nebst dem Vollpensum\nbei der Firma F___ AG (45 Stunden pro Woche) von A___ zusätzlich beim G___ erzielte\nErwerbseinkommen rechnete das Migrationsamt bei der Berechnung der Lebenshaltungskosten nicht an, weil damit die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 50 Stunden\nüberschritten sei (Art. 12 Arbeitsgesetz, ArG, SR 812.11). Gegen diese Verfügung liessen\n\n"}