{"Signatur": "AR_OG_004", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_004_O4V-13-15_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2020/OG-20201019-O4V-13-15-20211202.pdf", "Checksum": "08f6d655361e1a229e824e9b87e555ac"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O4V-13-15"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung O4V-13-15"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  4. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden  4. Abteilung \n \nDie von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das \nBundesgericht hat dieses mit Entscheiddatum vom 11. Oktober 2021 abgewiesen \n(1C_635/2020). \nUrteil vom 19. Oktober 2020  \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg \nOberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer  \nOberrichter E. Graf, P. Louis \nObergerichtsschreiber D. Hofmann \n \n \nVerfahren Nr. O4V 13 15 \n \n \nSitzungsort Trogen \n \n \nBeschwerdeführerin"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:36:38", "Checksum": "8584a57f8ae69e4cf9bd1f7ac92fafb7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 4. Abteilung O4V-13-15\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden  4. Abteilung \n \nDie von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das \nBundesgericht hat dieses mit Entscheiddatum vom 11. Oktober 2021 abgewiesen \n(1C_635/2020). \nUrteil vom 19. Oktober 2020  \nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg \nOberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer  \nOberrichter E. Graf, P. Louis \nObergerichtsschreiber D. Hofmann \n \n \nVerfahren Nr. O4V 13 15 \n \n \nSitzungsort Trogen \n \n \nBeschwerdeführerin\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n4. Abteilung\n\nDie von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das\nBundesgericht hat dieses mit Entscheiddatum vom 11. Oktober 2021 abgewiesen\n(1C_635/2020).\n\nUrteil vom 19. Oktober 2020\n\nMitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg\nOberrichterinnen D. Cadosch Autolitano, M. Gasser Aebischer\nOberrichter E. Graf, P. Louis\nObergerichtsschreiber D. Hofmann\n\nVerfahren Nr. O4V 13 15\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A.\n\nvertreten durch: RA AA.\n\nVorinstanz Regierungsrat Appenzell Ausserrhoden, Regierungsgebäude,\n9100 Herisau\n\nVorvorinstanz Gemeinde B.\n\nvertreten durch: RA BB.\n\nBeschwerdegegner C.\n\nGegenstand Nutzungsplanung (Teilzonenplan „D.“)\nBeschwerde gegen den Rekursentscheid des Regierungsrates\nvom 19. März 2013\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\nZiffer 1, 2, 4 und 5 des vorinstanzlichen Entscheids vom 19. März 2013 seien aufzuheben,\nunter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen\n\nc) der Vorvorinstanz:\n1. Die Beschwerde sei abzuweisen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin.\n\nSachverhalt\n\nA. Die A. ist seit dem 5. April 1983 Grundeigentümerin der Parzelle Nr. 0001 im Gebiet „D.“ in\nder Gemeinde B. (vgl. dazu den Kaufvertrag vom 5. April 1983, act. 15.3.17.21/8). Die rund\n23‘000 m2 grosse unüberbaute Parzelle war im Zonenplan von 1978 (act. 15.3.17.21/2) der\nEin- und Zweifamilienhauszone zugewiesen. Am 6. April 1984 reichte die A. ein Baugesuch\nfür den Bau eines Appenzellerhauses ein (act. 15.3.17.21/11). Nach der Annahme der Auszonungsinitiative „D.“, welche das Ziel hatte, u.a. die Parzelle Nr. 0001 in die Zone „Übriges\nGemeindegebiet“ zu überführen (act. 15.3.17.21/20), erliess der Gemeinderat B. am 4.\nOktober 1985 u.a. auf der genannten Parzelle eine Bausperre (act. 15.3.17.21/87) und\nlegte am 17. Oktober 1985 die Planänderung öffentlich auf (act. 15.3.17.21/24). Nach der\nAnnahme durch die Stimmbürger wurde die Planänderung am 19. März 1991 vom Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden genehmigt (act. 15.3.17.21/1). Diesen Beschluss hob das Bundesgericht mit Urteil vom 13. Mai 1992 auf (act. 2.98). Am 10. Februar\n1993 wurde der zweite Teilzonenplan „D.“ öffentlich aufgelegt, der vorsah, den südlichen\nTeil der Parzelle Nr. 0001 der Wohnzone zuzuweisen (act. 15.3.17.21/41). Der Regierungsrat hiess mit Beschluss vom 19. April 1994 (act. 15.3.17.21/42) einen dagegen gerichteten\nRekurs von C., Eigentümer der benachbarten Parzellen Nrn. 0002, 0008, 0003 und 0004\ngut. Gleichzeitig wies er die Gemeinde B. an, einen Teilzonenplan zu erlassen, der das gesamte Gebiet „D.“ umfasse und die Parzelle Nr. 0001 der Landwirtschaftszone zuteile. Mit\ndem dritten Teilzonenplan „D.“ kam der Gemeinderat dieser Weisung nach, welcher jedoch\nam 25. September 1994 von den Stimmbürgern abgelehnt wurde (act. 15.3.17.21/38).\n\nSeite 2\nB. Mit Beschluss vom 24. April 1996 erliess der Gemeinderat B. den vierten Teilzonenplan\n„D.“ (act. 15.3.17.21/36), welcher die Parzellen Nrn. 0002, 0005, 0001 und 0006 der Landwirtschaftszone zuwies und am 26. November 1996 vom Regierungsrat genehmigt wurde.\nDas Verwaltungsgericht (heute: Obergericht) des Kantons Appenzell Ausserrhoden hiess\neine dagegen gerichtete Beschwerde der A. mit Urteil vom 28. Januar 1998 (act.\n15.3.17/12) teilweise gut und hob den betreffenden Beschluss auf. Gleichzeitig wies es die\nSache zur Durchführung des ordentlichen Planauflageverfahrens an den Gemeinderat B.\nzurück, damit dieser in Erfüllung seiner Planungspflicht die im Gebiet „D.“ bestehende Planungslücke schliesse. In den Erwägungen stellte es u.a. fest, dass die Parzellen Nrn. 0002,\n0005, 0001 und 0006 nicht zum weitgehend überbauten Gebiet gehören und dieses Gebiet\nseit dem 1. Januar 1988 von Bundesrechts wegen in einer Nichtbauzone liege. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.\n\nC. Am 8. Juli 1998 erliess der Gemeinderat den fünften Teilzonenplan „D.“ (act. 15.3.17/4),\nwelcher wiederum die Zuweisung der Parzellen Nrn. 0002, 0005, 0001 und 0006 zur Landwirtschaftszone und zum landwirtschaftlichen Vorranggebiet nach alt.Art. 35 Abs. 5 EG zum\nRPG vorsieht. Dieser Teilzonenplan wurde am 7. Oktober 1998 öffentlich aufgelegt (act.\n15.3.17/6). Mit Eingabe vom 9. November 1998 (act. 15.13.17/16) liess die A., vertreten\ndurch RA AA., beim Gemeinderat B. Einsprache gegen die Planauflage erheben mit dem\nHauptbegehren, die Parzellen Nrn. 0002, 0005, 0001 und 0006 in der Ein- und Zweifamilienzone zu belassen. Mit Entscheid vom 17. März 1999 (act. 15.3.17/14) wies der Gemeinderat die Einsprache ab.\n\n"}