Im Rahmen eines Paargesprächs habe der Ehepartner angegeben, dass mit der Heirat und der damit verbundenen neuen Rollenzuteilung erstmals Krisen aufgetreten seien, welche jedoch immer wieder aus eigener Kraft bewältigt hätten werden können. Mit der Geburt der Tochter habe seine Ehefrau eine neue Aufgabe bekommen, die sie gleichzeitig über viele Jahre „stabil gehalten“ habe. Mit dem Auszug der Tochter 2014 sei eine massive Verschlechterung des psychischen Zustands einhergegangen (IV-act. 20/4).