Wegen persistierender Schmerzen habe die Versicherte im Januar 2016, also gut sechs Monate nach dem Unfall, ihren Hausarzt aufgesucht, welcher bei Verdacht auf vordere Kreuzbandläsion ein MRI veranlasst habe. Aufgrund der MR-Untersuchungen, die vor dem stabilisierenden Eingriff von Ende August am 5. Februar 2016 und 8. Juli 2016 durchgeführt worden seien, sei folgendes festzustellen: Ein Kniegelenkserguss oder ein Bone bruise als Hinweise auf eine frische Verletzung liege nicht vor. Dies sei jedoch nicht erstaunlich, wenn man bedenke, dass das Unfallereignis im Juli 2015, also viele Monate vor den MR-Unter- suchungen, durchgeführt (sic!) worden sei.