Die Versicherte habe am 10. Juli 2015 ein Distorsionstrauma des linken OSG mit konsekutivem Verdrehen des linken Kniegelenks erlitten. Im Verlauf der folgenden zwölf Stunden sei es zur Anschwellung des Kniegelenks gekommen, welche innert wenigen Tagen wieder verschwunden sei und keinen Arztbesuch erforderlich gemacht habe. Dies spreche eher gegen eine Hämarthros-Bildung, wie sie beim Auftreten einer Bandruptur (i.e. einer Ruptur des VKB) zu erwarten wäre. Achtzehn Tage danach habe die Versicherte im Rahmen einer Bergwanderung zusätzlich zu den Schmerzen Instabilitätsgefühle verspürt, sodass sie den Rückweg (bergab) nur mit gestrecktem (,‚steifem") Kniegelenk (Aktivierung der Oberschen-