Während die akuten Rupturen im jüngeren Lebensalter (unter 40 Jahren) in aller Regel auf Unfallverletzungen, also rein extrinsischen Faktoren beruhten, seien die Rupturen mit fortschreitendem Lebensalter zunehmend auf ein multifaktorielles Geschehen zurückzuführen. An deren Entstehung seien also sowohl degenerative als auch traumatische Prozesse beteiligt, und es sei nur selten nachweisbar, ob die Rotatorenmanschettenruptur eine Komplikation beispielsweise einer Luxation darstelle oder vielmehr die Instabilität der Schulter durch eine bereits vorliegende Rotatorenmanschettenruptur Ursache der Luxation sei.