Im Alter von zwanzig Jahren sei er in der Heimat im Gefängnis gefoltert worden, und 2012 habe er seinen Bruder durch einen Verkehrsunfall verloren. Weder sei die Formulierung eines psychotherapeutischen Behandlungsauftrages noch der Einstieg in einen bewussten Veränderungsprozess möglich gewesen. Vor dem Eintritt in die Klinik seien die verordneten Antidepressiva nicht regelmässig eingenommen worden, und eine Optimierung sei an subjektiven Nebenwirkungen mit Verweigerung der weiteren Einnahme gescheitert. Die ambulante Psychotherapie mit wöchentlichen Sitzungen wie auch die Behandlung durch den Hausarzt seien fortzusetzen.