Der Argumentation der IV-Stelle ist aber auch insofern nicht zu folgen, als sie geltend macht, die depressive Erkrankung sei auf die Schmerzproblematik gefolgt und müsse somit als reaktive Begleiterscheinung beurteilt werden. Nach Dr. med. E___, welcher die Beschwerdeführerin seit 2010 behandelt, erlitt sie 1993 die erste depressive Episode und 2003 die zweite depressive Episode. Letztere sei vom Hausarzt mit dem Antidepressiva Tolvon therapiert worden.37 Prof. Dr. med. F___ und Dr. phil G___ berichteten, der Zustand der Beschwerdeführerin habe sich gemäss ihren eigenen Angaben psychisch von einem Tag auf den anderen rigoros verschlechtert.