Behandlungsanlass sei eine langjährige rezidivierende depressive Symptomatik gewesen. Bei Behandlungsbeginn hätten im 14-Tage-Rhythmus Gespräche stattgefunden, im Verlauf habe der Abstand vergrössert werden können und die Beschwerdeführerin sei einmal pro Monat in psychiatrische Konsultationen gekommen. Die Anpassung der Medikation und die Gesprächstherapie habe zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik geführt. Nach einer mehrmonatigen Therapiepause habe sich die Patientin am 14. Dezember 2021 in Absprache mit den Behandlern entschieden, die psychotherapeutische Behandlung abzuschliessen.