Immerhin ist zu beachten, dass der RAD eine adaptierte Tätigkeit in seinem ersten Bericht vom 4. Februar 2022 zunächst weniger eng definiert hatte als in seiner zweiten Stellungnahme vom 9. Mai 2022. Namentlich hatte er im Rahmen der ersten Beurteilung ausgeführt, es müsse sich um "leichte körperliche" Arbeit handeln, während nun gemäss dem nachfolgenden Bericht körperliche Tätigkeiten faktisch gänzlich ausgeschlossen sein sollen. Aufgrund der Aktenlage ist es aber eben nachvollziehbar, dass der Versicherte für körperliche Arbeiten nicht mehr in Frage kommt. Die zweite – präzisierte – Stellungnahme erscheint mithin plausibler als die erste.