Nachdem sie die beiden Schreiben dem RAD vorgelegt hatte, stellte nämlich RAD-Ärztin Dr. J. ihrerseits die von Dr. I. angeführte Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung nicht in Frage, sondern hielt im RAD-Bericht 29. November 2017 dazu fest: "Diagnose ausgeprägte komb Persönlichkeitsstörung [F63.0; SKIDII: selbstunsicher, negativistisch, depressiv, paranoid, emotional instabil] und rez depr Störung, aktuell mittel. […] Neu sind zwei komorbide psychiatrische Störungen diagnostiziert worden; eine ambulante psychi- atrisch-psychotherapeutische Behandlung war aufgrund der Ausprägung der Störungen nicht durchführbar" (IV-act. 142, S. 3).