Sobald eine therapeutische Beziehung vertrauter werde, entstehe innerlich eine starke Angst, emotional im Stich gelassen zu werden. Der innere Druck werde in der Folge für die Beschwerdeführerin unaushaltbar, weshalb für sie die einzige Handlungsoption sei, die Behandlung abzubrechen. Mit dieser unbewussten und dysfunktionalen Strategie sabotiere die Beschwerdeführerin eine therapeutische Veränderung. Gleichzeitig bemühe sie sich immer wieder um eine adäquate Behandlung. Ihr Leidensdruck sei enorm.