Nebst der ständigen Traurigkeit und Affektinkontinenz (Unkontrollierbarkeit der Tränen) waren auch bereits damals Aggressionen ein Thema (Angst, jemanden zu schlagen, starke innere Wut). Die Behandler stellten schon dannzumal fest, der Beschwerdeführerin falle es sogar in der blossen Vorstellung sehr schwer, sich anderen Menschen gegenüber im emotionalen Selbstausdruck zu öffnen; sie scheine ständig "in Schach gehalten von dem Impuls, sich zu schützen, sich nicht zu offenbaren, nur in «ungefährliche» Kontakte zu gehen und durch Flucht vor vermeintlich verletzenden Situationen" (IV-act. 147, S. 4).