Bei Vorliegen von medizinischen Störungen, Medika-menten- oder Drogenkonsum werde parafunktionelles Zähneknirschen (entweder im Wachzustand oder im Schlaf) als sekundär oder iatrogen beschrieben. Typische Symptome seien Attritionen der Zahnhartsubstanz, besonders aber Schmerzen in der Kaumuskulatur und den Gelenken, die bei starkem Bruxismus Kopfschmerz und Hypertrophie der Kaumuskulatur bewirken könnten. Die übermässigen Kräfte auf den Zähnen könnten zur Resorption des Alveolarknochens beitragen, was röntgenologisch als generalisierte Verbreiterung des parodontalen Ligamentraumes sichtbar sein könne.