Sodann äusserte sich Dr. J. noch zur Frage, inwieweit allfällige Bruxismus-schäden eine schwere psychiatrische Erkrankung als Ursache hätten. Demnach sei Bruxismus definiert als eine sich wiederholende Kiefermuskelaktivität, die durch Zusammenpressen oder Knirschen der Zähne und/oder durch Aufstossen oder Schieben des Unterkiefers gekennzeichnet sei. Bei Vorliegen von medizinischen Störungen, Medika-menten- oder Drogenkonsum werde parafunktionelles Zähneknirschen (entweder im Wachzustand oder im Schlaf) als sekundär oder iatrogen beschrieben.