Ohnehin ist letztlich aber vor allem zu beachten, dass die angebliche volle Arbeitsunfähigkeit ab Mitte November 2019 vom Krankentaggeldversicherer schlussendlich verworfen worden war. Es hatte dieser nämlich eine neuerliche neurologische Untersuchung durch die PMEDA in Auftrag gegeben, welche am 18. Februar 2020 stattfand. In ihrem Gutachten vom 3. März 2020 (act. 10.6) stellte die zuständige Medizinerin der PMEDA die Diagnosen einer familiären Migräne und eines möglichen CADASIL-Syndroms. Sie hielt dabei unter anderem fest, dass das mögliche CADASIL-Syndrom zusätzlicher Abklärungen bedürfe.