Ihre Funktion besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei (vgl. SVR 2009 IV Nr. 50; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 8C_872/2014 vom 3. März 2015 E. 4.2.2; 8C_756/2008 vom 4. Juni 2009 E. 4.4 und 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 3.3).