Kognitive Dysfunktionen, sozialer Rückzug und Probleme bei der Erledigung des Haushaltes hätten zugenommen. Die Alkoholabhängigkeit des Ehemanns und die psychische Situation des Sohnes belasteten die Patientin zusätzlich sehr stark. Der Ehemann habe all die Jahre Angehörigengespräche in den Kliniken und Praxen abgelehnt. Zusammenfassend handle es sich um eine 57-jährige schwerkranke Patientin mit zunehmenden chronischen therapieresistenten psychischen Beschwerden, langer Arbeitsunfähigkeit und mit schwieriger psychosozialer Lebenssituation. Die Patientin sei weiterhin vollständig arbeitsunfähig für alle Tätigkeiten. Eine berufliche Integration sei aussichtslos.