Als sich der Zustand des Partners zunehmend gebessert habe, habe sich bei ihr allerdings im Zuge dessen die Auseinandersetzung mit den eigenen traumatischen Erfahrungen, Ängsten und belastenden Erinnerungen an den Verkehrsunfall verstärkt. Sie habe sich wieder verstärkt sozial zurückgezogen, sei nur noch selten in Kontakt mit Familie und Freunden gewesen. Jeden Abend fahre sie dann zu ihrem Partner in die Rehaklinik, diese Besuche seien die Lichtblicke ihres Tages, allerdings verliere sie langsam die Geduld, auf die Heimkehr ihres Freundes zu warten.