Im weiteren Verlauf sei die Patientin wöchentlich zu ambulanten psychiatrischen Konsultationen erschienen. Die Patientin habe im Verlauf der Behandlung zunächst über eine Besserung der depressiven Symptomatik berichtet, schien sich emotional zu stabilisieren. In dieser ersten Zeit habe sie stark auf die Genesung des Partners, dessen Pflege und Unterstützung fixiert gewirkt. Als sich der Zustand des Partners zunehmend gebessert habe, habe sich bei ihr allerdings im Zuge dessen die Auseinandersetzung mit den eigenen traumatischen Erfahrungen, Ängsten und belastenden Erinnerungen an den Verkehrsunfall verstärkt.