Seite 6 schwer verletzt und folglich mit Kopfverletzungen und Hirnödem ins künstliche Koma versetzt worden. Die Patientin mache sich grosse Sorgen und male sich die schlimmsten Szenarien aus. Sie wolle unbedingt Gewissheit, jedoch hätten die Ärzte die Beendigung des künstlichen Komas schon zweimal hinausgeschoben. Das Warten setze die Patientin extrem unter Druck und verstärke die Ängste zusätzlich. Die junge Frau habe emotional stark überfordert gewirkt, traumatisiert durch das Unfallgeschehen und die schweren Verletzungen des Partners. Sie habe emotionale Taubheit und Alpträume beschrieben.