Der behandelnde Orthopäde Dr. J. hatte in Bezug auf diese versicherungsinterne Beurteilung dahingehend Stellung bezogen, dass er zunächst die typischen Unfallmechanismen erörterte, die zu einer SLAP-Läsion Typ 3 führen können. Zudem legte er anschliessend dar, dass laut der Meinung der Expertengruppe der Schulter- und Ellbogenchirurgie auch ein Direkttrauma der Schulter ohne explizit ausgestreckten Arm zu Rotatorenmanschettenläsionen führen könne. Es könnten laut Dr. J. somit nicht nur Bewegungen mit Zugbelastung der Rotatorenmanschette hier zu Rupturen führen. Im Sinne dieser Ausführungen geht Dr. J. offenbar gleich wie Dr. F. von einem erfolgten Trauma an der rechten Schulter aus.