In den Akten werde immer wieder dokumentiert, dass sie Schwierigkeiten habe in der Aufrechterhaltung von Handlungen, die nicht unmittelbar belohnt würden. Nachdem sie Mutter geworden sei, werde im Bericht der psychiatrischen Klinik E. vom 27. März 2009 beschrieben, dass es Probleme gegeben habe, wenn die Wünsche nicht unmittelbar erfüllt worden seien. Sie berichte kongruent mit ihrem Therapeuten, dass diese Aspekte im Verlauf seit 2015 etwas besser geworden seien. Sie erfülle Teilkriterien der paranoiden Persönlichkeitsstörung mit der übertriebenen Empfindlichkeit auf Rückschläge und Zurücksetzungen. Sie zeige auch ein andauerndes Misstrauen der Welt gegenüber.