Es bestehe ein ausgeprägter persönlicher Leistungsdruck. Der Nachweis der Abweichung sei über die Zeit stabil und habe bereits in der Kindheit begonnen. Seit dem Klinikaufenthalt 2015 nehme sie Unterstützung von aussen in der Kindererziehung in Anspruch. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung bestehe eine deutliche Tendenz, unerwartet und ohne Berücksichtigung der Konsequenzen zu handeln, was sich in der ganzen Lebensgeschichte anhand wiederholt gefährlicher Suizidversuche nachweisen lasse, Sie habe eine affektlabile Stimmung. In den Akten werde immer wieder dokumentiert, dass sie Schwierigkeiten habe in der Aufrechterhaltung von Handlungen, die nicht unmittelbar belohnt würden.