Betreffend das jetzige Leiden wurde berichtet, die Versicherte leide an Stimmungstiefs, Antriebslosigkeit, Hoffnungs-, Lust- und Freudlosigkeit. Die Depression habe sich in den letzten 3 Monaten verschlechtert, nachdem sie vor drei Monaten von einem Bekannten aus Deutschland vergewaltigt worden sei. Sie habe 10 Jahre einen sehr guten Kontakt mit der Familie des Straftäters gehabt. Er sei alleine zu ihr nach Hause gekommen und habe sie zweimal vergewaltigt. Ihr Sohn habe zum Glück nichts gemerkt. Sie möchte keine Anzeige machen aus Angst vor Repressalien. Die behandelnde Psychologin habe sie zur Opferhilfe angemeldet (act. 5.2/33.1, S. 5).