So scheine ihr Gesamtstreben dahin zu gehen, dass sie sich von den Belastungen einer Vollzeitberufstätigkeit entlasten möchte, um ihre verbleibenden Ressourcen im kreativen und privaten Bereich zu investieren. Hier bestehe sicher eine gewisse Wechselwirkung zwischen ihrer Achse-I-Störung (ängstliche und depressive Dekompensation unter Belastung) sowie der emotional-instabilen, hypersensitiven Persönlichkeitsstruktur. Ihre konstitutionell angelegten Ressourcen seien dabei indessen gut: Hohe Intelligenz, gute Sozialkompetenz, einnehmendes Wesen, Sprachbegabung. Dazu kämen gute Bildung und internationale Lebenserfahrung.