Was die Gesamtpersönlichkeit angehe, so hätten sich die borderlinehaften Züge sicher abgemildert, weshalb man diese Diagnose heute nicht mehr stellen würde, sondern eher von einer „akzentuierten Persönlichkeit“ sprechen sollte. Die Selbsteinschätzung der Versicherten sei mit einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 20 - 30% sicher zu defensiv, was aber ein Licht auf ihre Kooperationsbereitschaft werfe. So scheine ihr Gesamtstreben dahin zu gehen, dass sie sich von den Belastungen einer Vollzeitberufstätigkeit entlasten möchte, um ihre verbleibenden Ressourcen im kreativen und privaten Bereich zu investieren.