Was frühere Einschätzungen angehe, so könnten gegenüber der aktuellen diagnostischen Klassifizierung im Grunde keine grossen Unterschiede aufgezeigt werden. In ihrer aktuellen Verfassung würde man die Explorandin aber nicht mehr als voll ausgeprägte Persönlichkeitsstörung diagnostizieren wollen, ausserdem könne heute sicher von einer schweren depressiven Verstimmung nicht mehr die Rede sein, wobei Rezidive natürlich nie ausgeschlossen seien. Von daher sei eine Diskrepanz auch noch bei der Beurteilung der arbeitsrelevanten Konsequenzen ihres Störungsbildes zu sehen: