Gestützt auf die fundierten Erklärungen von Dr. G., die sich namentlich auf die Richtlinien von Swiss Orthopaedics stützen, muss im Übrigen auch angenommen werden, dass – aufgrund der Erkenntnisse der MRT vom 31. August 2018 – die Operation vom 14. September 2018 kaum indiziert war, sondern vielmehr ein exspektatives, gegebenenfalls medikamentös unterstütztes Vorgehen einzuschlagen gewesen wäre. Bei dieser Ausgangslage hätten mithin von der Unfallversicherung finanzierte therapeutische Vorkehren nach dem 31. August 2018 de facto gar nicht mehr zur Diskussion gestanden.