Dies gelte vorliegend umso mehr, als sich Dr. H. wohl gar nicht auseinandergesetzt habe mit der Vorgeschichte am rechten Knie und entsprechend auch nicht vom biomechanisch zweifelsohne viel heftigeren Trauma von 2012 gewusst habe. Mit Blick auf die von Dr. H. verwendeten Formulierungen scheine dieser auch vom intraoperativen angetroffenen Befund etwas überrascht worden zu sein, da es kaum vorkommen solle, dass man zu Beginn des Eingriffs eine Teilmeniskektomie plane, um dann zuletzt eine Refixation durchzuführen.