Dieser hatte den Schweregrad anhand von fotografischem Vergleichsmaterial beurteilt. Konkret hatte er auf ein Beispiel aus dem SSO Atlas der Erkrankungen mit Auswirkungen auf das Kausystem (4. Auflage, 2018, S. 63, , besucht am 16. Oktober 2020) verwiesen, und er war gestützt darauf eben zum Schluss gekommen, dass die Gesichtsasymmetrie nur als diskret, mithin nicht als schwer, zu bezeichnen sei. Diese Beurteilung von Dr. C. erscheint bei Betrachtung der aktenmässig dokumentierten Bilder einerseits, und des betreffenden Vergleichsfalls aus dem SSO Atlas andererseits, plausibel.