Auch wenn im MRI keine frischen Verletzungen sichtbar gewesen seien, müsse er sich doch fragen, woher die Beschwerden beim Versicherten stammten. Der Operationsbericht zeige deutlich die Veränderungen im OSG, wie sie typischerweise nach einem Distorsionstrauma auftreten können. Bei den im Rahmen der Operation festgestellten Adhäsionen und Vernarbungen sowie der überwucherten Syndesmose – welche die Ursache für die andauernden und wiederaufgetretenen Schmerzen darstellten – handle es sich eindeutig um Unfallfolgen (act. 9.70).