Andererseits sei anzunehmen, dass die Kreuzbandinsuffizienz nicht durch das Ereignis vom 31. Januar 2017 bewirkt worden sei, sondern dass sich die Instabilität im Verlaufe der Zeit kontinuierlich verschlechtert habe. Deshalb sei die im Frühling 2018 geplante Operation - der dritte Kreuzbandersatz seit 2008 - nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Folgen des Ereignisses vom 31. Januar 2017 zurückzuführen. Diese Operation diene vornehmlich zur Korrektur der vorbestehenden Kreuzbandinsuffizienz (act. 6, M 13, S. 7).