Insbesondere beim Gehen auf unebenen Flächen akzentuiert sich die Gangstörung mit zunehmend erhöhter Sturz- und Stolpergefahr. Bei einer Femoralislähmung hingegen kann – je nach Ausprägung – eine Gehunfähigkeit aufgrund des instabilen Kniegelenks resultieren, was aber bei der Peroneuslähmung und bei der N. obturatorius Lähmung in der Regel nicht der Fall ist, oder zumindest durch Anpassung des Gangbildes kompensiert werden kann. Daher ist im Quervergleich die N. obturatorius Läsion mit 10% zu beziffern.