In psychiatrischer Hinsicht führte L. auf S. 12 f. ihres Fachgutachtens an: „Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass eine Persönlichkeitspathologie [...] besteht, dass diese sich jedoch bis 2010 einigermassen kompensiert zeigte. Im Rahmen der Trennung vom zweiten Ehemann kam es zur Entwicklung einer Depression, die im Laufe der nächsten Jahre mit unterschiedlichen Ausprägungsgraden zum Vorschein kam. Die Dekompensation der Persönlichkeitsstörung mit Zunahme der Ängste und Entwicklung einer Depression erscheint vor dem Hintergrund der Trennung verständlich: [...