Aus gastroenterologischer Sicht besteht aufgrund der rezidivierenden Kolitis unklarer Ätiologie gemittelt über den Verlauf eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80%. Ebenfalls zu 80% leistungsfähig wird die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht betrachtet, wobei diese ganztags zu realisieren ist mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen. Die Gutachter haben ausdrücklich vermerkt, dass insgesamt „kein additiver Effekt“ resultiere, das heisst, „die leichte Leistungseinbusse aus psychiatrischer Sicht wirkt sich in den aktiven Episoden der Kolitis nicht zusätzlich aus.“ Damit resultiert aus gutachterlicher Sicht eine Arbeitsfähigkeit adaptiert von 80%.