Nebst der generellen Mühe, sich als über 60-jähriger auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, läge eine persistierende medizinische Problematik vor, die das Erzielen eines rentenausschliessenden Einkommens verunmögliche. Das MEDAS-Gutachten sei teilweise widersprüchlich, weil die ersten Kindheitsjahre nicht thematisiert und weil behauptet werde, es bestehe keine Wechselwirkung zwischen den psychischen und somatischen Krankheiten. Zudem sei die Rentenaufhebung vorgenommen worden, ohne dass geeignete berufliche Massnahmen initialisiert worden seien.