{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-2_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20180213-O3V-17-2-20180827.pdf", "Checksum": "9dd90f5d17bbcc5d3f1672a59fe097ec"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-17-2"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-2"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 13. Februar 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 2    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA AA___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt , \nPostfach 4358, 6002 Luzern   \n Gegenstand Unfallversicherung  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerde"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:37:26", "Checksum": "8853baf13a509487f0400bb260f39240", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-2\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 13. Februar 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 2    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA AA___    \n Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt , \nPostfach 4358, 6002 Luzern   \n Gegenstand Unfallversicherung  \nRechtsbegehren \n \na) des Beschwerde\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 13. Februar 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer,\nCh. Wild, Dr. F. Windisch\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 17 2\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: RA AA___\n\nVorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,\nPostfach 4358, 6002 Luzern\n\nGegenstand Unfallversicherung\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. a) Ziffer 1 des Dispositivs des Einsprache-Entscheides vom 15. Dezember 2016 sei\naufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Beschwerden von\nA___ im linken Ellbogen als Folge des Verkehrsunfalles vom 29. April 2014\nanzuerkennen.\nb) Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, in diesem Zusammenhang\nsämtliche Leistungen gemäss UVG (insbesondere die Übernahme von Kosten\nfür Heilbehandlungen, Ausrichtung von Taggeldern, evtl. einer Rente sowie einer\nIntegritätsentschädigung etc.) zu erbringen.\n2. Eventuell sei die Streitsache zur weiteren Abklärung und zur anschliessenden neuen\nBeurteilung bzw. Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;\nunter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2016,\nwomit die Verfügung der Suva vom 28. Juni 2016 geschützt wurde, zu bestätigen.\n\nSachverhalt\n\nA. Der am XX.XX.1967 geborene A___ hatte sich am 18. Juni 2004 (Suva-act. 115, 141/208)\nein erstes Mal bei der Invalidenversicherung angemeldet. Gemäss Bericht von Internist\nFMH med. pract. B___ vom 23. Juli 2004 (Suva-act. 115, 180/208) sei der Versicherte\nanfällig auf Beschwerden aller Art. Er zeige eine Somatisierungstendenz ohne harte bzw.\nmit ständig wechselnden Befunden. Wenn er eine Rente im Kopf habe, sei der Zug\nabgefahren, da er dann unbewusst Krankheiten und Unfälle provoziere. Die Invalidenversicherung wies das Leistungsgesuch bei einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer\nkörperlich nicht zu anstrengenden Tätigkeit mit Verfügung vom 17. September 2004 (Suvaact. 115, 154/208) ab.\n\nB. B.1\nGemäss Schadenmeldung UVG der Appenzeller Bahnen AG vom 1. Mai 2014 (Suvaact. 2) habe der bei ihr seit Oktober 1991 als Werkstattspengler tätige Versicherte am\n29. April 2014 um 18.20 Uhr zwischen Heiden und Oberegg in seinem Lieferwagen in einer\nRechtskurve unverschuldet eine Frontalkollision erlitten und sich dabei wie folgt verletzt:\nQuetschung von Rippen und Brustkorb, am rechten Fuss Bruch des ersten Zehs und\n\nSeite 2\nAuskugelung des zweiten sowie kleinere offene Wunden und Prellungen, am linken Fuss\nStauchung des Ballens und diverse Kratzer, am Kopf Beule an der Stirn vorn rechts sowie\nan der linken Hand leichte Stauchung.\n\nB.2\nAus dem Unfallrapport der Kantonspolizei Ausserrhoden vom 24. Juni 2014 (Suva-act. 102)\ngeht u.a. hervor, dass sich der Versicherte vom Spital aus an die Opferhilfestelle gewendet\nund einen Strafantrag gegen die Unfallverursacherin wegen fahrlässiger Körperverletzung\ngestellt habe.\n\nB.3\nAm 9. Juli 2014 (Suva-act. 115, 11/208) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle\nwegen unfallbedingten Beschwerden an. Mit Verfügung vom 27. Februar 2015 (Suvaact. 199) wies diese das Leistungsbegehren ab, da er seit Januar 2015 wieder vollständig\nerwerbstätig sei.\n\nB.4\nGemäss Bericht von Orthopädin FMH Dr. C___ vom 17. Dezember 2015 (Suva-act. 283; s.\nauch deren Bericht vom 26. Februar 2016 [Suva-act. 303], wonach Verdacht auf eine\nUlnaris-Läsion zufolge Überdehnung beim Unfall bestehe, bei allerdings fehlender\nobjektivierbarer peripherer neurologischer Störung) liege an den Fingern IV und V links eine\nSensibilitätsstörung bis zum Ellbogen nach dem Schlafen oder bei längerem Halten eines\nGegenstandes vor. Die Ellbogengelenke seien jedoch frei beweglich, der Faustschluss\nbeidseits komplett und die periphere Sensomotorik sowie Durchblutung regelrecht.\n\nB.5\nGemäss Bericht von Neurologin FMH Dr. D___ vom 3. April 2016 (Suva-act. 311) verspüre\nder Versicherte seit dem Unfall Schmerzen im linken Ellbogen mit Ausstrahlung entlang der\nEllenseite des linken Unterarms. Morgens seien die Finger IV und V links in Krallenstellung\nund er verspüre an der Ellenseite des linken Unterarms ein \"Krüseln\" mit Taubheitsgefühl.\nEntlang der ulnaren Seite des linken Unterarms und an den Fingern IV und V links volar\nund dorsal bestehe eine Hyposensibilität. Elektrophysiologisch sei keine relevante\nmotorische Läsion des N. ulnaris links nachweisbar. Die Befunde seien vereinbar mit einem\nSulcus ulnaris-Syndrom links und einem leichtgradigen, rein sensiblen Carpaltunnelsyndrom (CTS) links.\n\n"}