{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-26_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20181211-O3V-17-26-20190430.pdf", "Checksum": "79f4cafa9431f029bf827d992ceb0889"}, "Scrapedate": "2025-10-27", "Num": ["O3V-17-26"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-26"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 11. Dezember 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 17 26    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___    \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden ,  \nPostfach 1047, 9102 Herisau  \n  Gegenstand Rente der Invalidenversicherung \nBeschwerde gegen die Verfügung"}], "ScrapyJob": "446973/43/2118", "Zeit UTC": "27.10.2025 17:06:40", "Checksum": "4f5eb93ed89a7056a0b2bd808925d28d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-26\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 11. Dezember 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer Obergerichtsschreiberin M. Epprecht    \nVerfahren Nr. O3V 17 26    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___    \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden ,  \nPostfach 1047, 9102 Herisau  \n  Gegenstand Rente der Invalidenversicherung \nBeschwerde gegen die Verfügung\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 11. Dezember 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch,\nS. Ramseyer\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O3V 17 26\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\n\nvertreten durch: RA AA___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,\nPostfach 1047, 9102 Herisau\n\nGegenstand Rente der Invalidenversicherung\nBeschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle Appenzell\nAusserrhoden vom 7. Juli 2017\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen, insbesondere\nmindestens eine Dreiviertelsrente seit 1. Januar 2014 auszurichten.\n2. Eventualiter sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten der Fachbereiche Neurologie,\nPsychiatrie und Rheumatologie samt EFL einzuholen.\n3. Subeventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen. Zu diesem\nZweck sei über die Beschwerdeführerin ein neues, polydisziplinäres Gutachten\neinzuholen, wobei auch der Fachbereich Rheumatologie zu begutachten ist.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Die am XX.XX.1982 geborene A___ meldete sich am 10. Juni 2013 wegen einer zervikalen\nDystonie (Schiefhals) bei der IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden an (IV-act. 4). In der Folge\nklärte die IV-Stelle den medizinischen sowie den erwerblichen Sachverhalt ab – unter\nanderem holte sie ein Gutachten bei der IME (Interdisziplinäre Medizinische Expertisen,\nSt. Gallen), Prof. Dr. med. B___, Facharzt Neurologie sowie Psychiatrie und\nPsychotherapie, ein – und zog die Akten des Krankenversicherers bei (IV-act. 37, 38, 39,\n50 und 58).\n\nB. Mit Vorbescheid vom 13. Februar 2017 kündigte die IV-Stelle A___ an, es bestehe kein\nRentenanspruch (IV-act. 101). Dagegen liess A___ am 15. März 2017 beziehungsweise 1.\nMai 2017 Einwand erheben (IV-act. 102 und IV-act. 106). Die IV-Stelle hielt in der\nVerfügung vom 7. Juli 2017 an ihrem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren\nvon A___ ab (IV-act. 108).\n\nC. Gegen die Verfügung vom 7. Juli 2017 liess A___ am 11. September 2017 mit den\neingangs erwähnten Anträgen Beschwerde beim Obergericht des Kantons Appenzell\nAusserrhoden erheben (act. 1).\n\nSeite 2\nD. Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 9. Oktober 2017 die Abweisung der\nBeschwerde (act. 6).\n\nE. Mit Schreiben vom 16. Oktober 2017 verzichtete A___ auf eine Replik (act. 9).\n\nF. Mit Beschluss vom 13. Februar 2018 holte das Obergericht bei Prof. Dr. med. B___ eine\nErgänzung seines Gutachtens vom 14. Januar 2017 ein (act. 10). Am 6. März 2018 reichte\ndie Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin eine Ergänzungsfrage zur Beantwortung\ndurch Prof. Dr. med. B___ ein (act. 15).\n\nG. Am 15. Juni 2018 erstattete Prof. Dr. med. B___ dem Obergericht das\nErgänzungsgutachten (act. 18).\n\nH. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe vom 4. Juli 2018 eine\nStellungnahme zum Ergänzungsgutachten ein (act. 21). Die Vorinstanz verzichtete\nstillschweigend auf eine Vernehmlassung.\n\nI. Mit Urteil vom 11. Dezember 2018 wurde die Beschwerde durch das Obergericht\nabgewiesen (act. 23).\n\nErwägungen\n\n1. Formelles\n\nGemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b des Justizgesetzes\nvom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31) beurteilt das Obergericht als kantonales\nVersicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen. Die\nörtliche Zuständigkeit ist nach Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959\nüber die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) gegeben.\n\nDie von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der weiteren Prozessvoraussetzungen\nergibt, dass diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der\nForm- und Fristerfordernisse erfüllt sind (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59, Art. 60 Abs. 1 und\nArt. 61 lit. b ATSG sowie Art. 54, Art. 56 und Art. 59 des Gesetzes vom 9. September 2002\nüber die Verwaltungsrechtspflege (VRPG, bGS 143.1)).\n\nSeite 3\nAuf die Beschwerde ist somit einzutreten.\n\n2. Materielles\nZwischen den Parteien umstritten und zu prüfen ist der Rentenanspruch der\nBeschwerdeführerin.\n\n"}