{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-24_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20181211-O3V-17-24-20190930.pdf", "Checksum": "b54e89f78bde747978a3baccc2e4fdc3"}, "Scrapedate": "2025-12-21", "Num": ["O3V-17-24"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-24"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 11. Dezember 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 24    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden , \nNeue Steig 15, Postfach, 9102 Herisau   \n Gegenstand Rente der Invalidenversicherung \nBeschwerde gegen die Ve"}], "ScrapyJob": "446973/43/2239", "Zeit UTC": "21.12.2025 01:36:57", "Checksum": "49b8087ffddffbf41deb4f7e874aae23", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-24\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  \nUrteil vom 11. Dezember 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 24    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführerin A___ \n vertreten durch: RA AA___   \n Vorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden , \nNeue Steig 15, Postfach, 9102 Herisau   \n Gegenstand Rente der Invalidenversicherung \nBeschwerde gegen die Ve\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nUrteil vom 11. Dezember 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 17 24\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführerin A___\n\nvertreten durch: RA AA___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,\nNeue Steig 15, Postfach, 9102 Herisau\n\nGegenstand Rente der Invalidenversicherung\nBeschwerde gegen die Verfügung vom 27. Juni 2017\nRechtsbegehren\n\na) der Beschwerdeführerin:\n1. Die Verfügung vom 27. Juni 2017 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu\nverpflichten, auf das neue Leistungsbegehren vom 25. Januar 2017 von A___\neinzutreten;\n2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. A.1\nA___, geboren am XX.XX.1966 und seit 19. Februar 1988 kinderlos verheiratet, besuchte\nwährend neun Jahren die Primarschule und brach die danach angefangene Lehre zur\ntechnischen Zeichnerin ab. Am 25. Juli 1994 (IV-act. 1.1, 112/122) meldete sie sich zum\nersten Mal bei der Invalidenversicherung an, wegen eines seit 1992 bestehenden Rücken-\n/Nackenleidens mit Behandlung zunächst bei Dr. B___ in Bühler und seit Juli 1993 bei\nAllgemeinmediziner Dr. C___ in St. Gallen.\n\nGemäss Bericht des Kantonsspitals St. Gallen vom 16. September 1993 (IV-act. 1.1,\n105/122) war die Versicherte wegen einer therapieresistenten Lumboischialgie\ngleichentags an der Bandscheibe auf Höhe L5/S1 rechts operiert worden.\n\nA.2\nMit Verfügung vom 12. Oktober 1995 (IV-act. 1.1, 64/122) sprach die IV-Stelle Appenzell\nAusserrhoden der Versicherten eine von Anfang November 1994 bis Ende Januar 1995\nbefristete halbe Invalidenrente zu.\n\nB. Am 25. Januar 1996 (IV-act. 1.1, 56/122) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-\nStelle wegen einer seit Geburt bestehenden Hörbehinderung, die bisher nicht mit einem\nHörgerät versorgt worden sei, an. Mit Bericht vom 2. Mai 1996 (IV-act. 1.1, 47/122) meinte\nHNO-Arzt Dr. D___, die Patientin trage die inzwischen abgegebenen Hörgeräte\nregelmässig und sei damit sehr zufrieden, da sich vor allem das Unterscheidungsvermögen\nin lärmiger Umgebung deutlich verbessert habe (s. auch die weiteren Anmeldungen bei der\n\nSeite 2\nInvalidenversicherung betreffend Ersatz der Hörgeräte vom 3. Februar 2003 [IV-act. 23]\nund vom 10. März 2011 [IV-act. 40], welchen seitens der IV-Stelle am 5. Juli 2004 [IVact. 30] und am 16. August 2011 [IV-act. 47] jeweils entsprochen wurde).\n\nC. C.1\nAm 24. Januar 1998 (IV-act. 1.1, 39/122) meldete sich die Versicherte zum dritten Mal bei\nder Invalidenversicherung an, diesmal für eine Berufsberatung und Umschulung wegen\nRückenbeschwerden.\n\nC.2\nMit Verfügung vom 30. September 1998 (IV-act. 1.1, 2/122) sprach ihr die IV-Stelle ab\nAnfang November 1997 wiederum eine halbe Invalidenrente zu, da zufolge\nTätigkeitswechsel eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit und damit eine halbe Rente\nwiederauflebe.\n\nC.3\nIm Rahmen des ersten Revisionsverfahrens berichtete die Versicherte im Fragebogen am\n5. Mai 2001 (IV-act. 2) über eine am 28. Februar 2000 erlittene Verletzung am rechten\nKnie, trotz der sie aber weiterhin zu 50% im Verkauf tätig sei. Danach Angaben Dr. C___\nvom 11. Mai 2001 (IV-act. 3) der Zustand ansonsten stationär sei, verneinte die IV-Stelle\nmit Mitteilung vom 20. Juli 2001 (IV-act. 7) eine rentenbeeinflussende Änderung.\n\nC.4\nIm zweiten Revisionsverfahren orientierte die Versicherte am 22. Juli 2002 (IV-act. 10, 1/7)\nzwar über verstärkte Kreuzschmerzen, doch sei der Zustand nach Angaben Dr. C___ vom\n8. August 2002 (IV-act. 11) stationär. Die IV-Stelle teilte ihr deshalb mit Schreiben vom\n30. Januar 2003 (IV-act. 21) mit, dass weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente bestehe.\n\nC.5\nSowohl im dritten als auch im vierten Revisionsverfahren vom 14. Januar 2008 (IV-act. 33)\nund vom 16. Februar 2011 (IV-act. 37) wurde der Zustand mit Blick auf die Angaben\nDr. C___ vom 25. Januar 2008 (IV-act. 35) und vom 23. Februar 2011 (IV-act. 38) als\nstationär bezeichnet. Dementsprechend teilte die IV-Stelle der Versicherten am\n7. Februar 2008 (IV-act. 36) und am 27. April 2011 (IV-act. 44) mit, dass man ihren Zustand\nals unverändert erachte.\n\n"}