{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-20_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20180522-O3V-17-20-20190418.pdf", "Checksum": "ea1c6ae3370bac9a8284a7df85c8563b"}, "Scrapedate": "2025-10-27", "Num": ["O3V-17-20"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-20"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil  erhobene Beschwerde an das Bundesgericht  hat dieses mit Entscheid vom 18. April 2019 abgewiesen (9C_669/2018).  Urteil vom 22. Mai 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 20    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorin"}], "ScrapyJob": "446973/43/2118", "Zeit UTC": "27.10.2025 17:06:46", "Checksum": "7222308f7faa2b65a71953087c61c553", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-20\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil  erhobene Beschwerde an das Bundesgericht  hat dieses mit Entscheid vom 18. April 2019 abgewiesen (9C_669/2018).  Urteil vom 22. Mai 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, Dr. F. Windisch Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner    \nVerfahren Nr. O3V 17 20    \nSitzungsort Trogen   \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA B___    \n Vorin\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nDie vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil\nerhobene Beschwerde an das Bundesgericht\nhat dieses mit Entscheid vom 18. April 2019\nabgewiesen (9C_669/2018).\n\nUrteil vom 22. Mai 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Dr. S. Graf, H.P. Fischer,\nCh. Wild, Dr. F. Windisch\nObergerichtsschreiber J. Kürsteiner\n\nVerfahren Nr. O3V 17 20\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: RA B___\n\nVorinstanz IV-Stelle Appenzell Ausserrhoden,\nPostfach 1047, 9102 Herisau\n\nGegenstand IV-Rente\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. Die Verfügung vom 29. Mai 2017 sei aufzuheben, und dem Beschwerdeführer seien\ndie gesetzlichen Leistungen auszurichten.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der\nVorinstanz.\n\nb) der Vorinstanz:\nDie Beschwerde sei abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. A.1\nDer am XX.XX.1957 geborene A___ meldete sich am 4. April 2015 bei der\nInvalidenversicherung wegen Beschwerden in der Psyche und am Genick seit Anfang\nOktober 2014 zur Früherfassung an (IV-act. 1). Er ist ausgebildeter Sekundarlehrer, aber\nseit 30 Jahren im Möbelhandel tätig und Geschäftsführer der im Dezember 2012\ngegründeten Firma C___ AG (IV-act. 38/1).\n\nA.2\nGemäss undatiertem Bericht der Orthopädie am Rosenberg war im linken Knie am\n20. September 2013 zufolge Pangonarthrose eine Total-Endoprothese eingesetzt worden\n(IV-act. 25/15). In einem Regressformular zuhanden der Invalidenversicherung meinte der\nVersicherte, dass sich nach mehrmaligem Danebenstechen bei der Narkose die\nHalsmuskeln kontrahiert hätten, weshalb seither der Kopf nur noch um 50% drehbar sei\n(IV-act. 21/1). Am 28. Februar 2014 erfolgte gemäss Bericht der Orthopädie am Rosenberg\neine offene Revision des linken Kniegelenks zufolge zwischenzeitlicher Arthrofibrose (IVact. 25/13).\n\nA.3\nNachdem nach Angaben von Allgemeinmediziner Dr. D___ vom 20. Juli 2015 (Bf. act. 2/12)\nseit September 2014 grosse familiäre und berufliche Probleme bestanden, unterzog sich\nder Versicherte laut Austrittsbericht der Klinik Bad Zurzach vom 31. Dezember 2014 (IVact. 41/2) vom 17. November bis zum 20. Dezember 2014 einer stationären Rehabilitation,\nwobei u.a. ein chronisches zervikales Schmerzsyndrom und eine rezidivierende depressive\n\nSeite 2\nStörung, gegenwärtig mittelgradig, diagnostiziert wurden. Die Physiotherapie und die\npsychotherapeutischen Gespräche, beide ambulant, seien fortzuführen. Mit Bericht vom\n4. Juni 2015 (Bf. act. 2/11) sah Psychiater Dr. E___ den Versicherten als Geschäftsführer\nzu 60% arbeitsfähig, steigerbar auf 100%, worauf die Behandlung durch letzteren im Juni\n2015 beendet wurde (IV-act. 38; Bf. act. 2/27 S. 3 oben).\n\nA.4\nTrotzdem meldete sich der Versicherte am 16. Januar 2016 (IV-act. 10) bei der\nInvalidenversicherung zum Leistungsbezug an, da als Folge einer \"verpfuschten\" Narkose\nsein Genick seit Oktober 2013 zu 50% steif sei beim Drehen und Nicken, nachdem die\nRadiologie Nordost gemäss Bericht über eine MRI-Untersuchung vom 20. August 2015 (IVact. 25/10) eine mehrsegmentale Degeneration der Halswirbelsäule (HWS) gefunden und\nihm Hausarzt Dr. D___ mit Bericht vom 20. Juli 2015 (Bf. act. 2/12) als Geschäftsführer\neine 40%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hatte, woran er in der Folge festhielt, wie\nbeispielsweise aus den Berichten vom 25. Januar 2016 (IV-act. 25/1) und vom 11. März\n2016 (Bf. act. 2/16) hervorgeht.\n\nA.5\nBeim Assessmentgespräch mit der Berufsberatung der IV-Stelle vom 21. März 2016 (IVact. 35) verneinte der Versicherte die Notwendigkeit einer Unterstützung, da er als\nGeschäftsführer bei der C___ AG mit einem Pensum von 60% seit Sommer 2015 optimal\neingegliedert sei.\n\nA.6\nIm Rahmen der Rentenprüfung machte Arbeitsmediziner Dr. F___ vom regionalärztlichen\nDienst der Invalidenversicherung Ostschweiz (RADO) mit Aktennotiz vom 12. Oktober 2016\n(IV-act. 56) geltend, die Arbeitsfähigkeit werde allein durch die HWS-Beschwerden um\nmaximal 15% eingeschränkt, wobei jedoch noch kein austherapierter Endzustand vorliege.\n\nA.7\nMit Vorbescheid vom 7. November 2016 (IV-act. 57) kündigte die IV-Stelle daraufhin die\nAbweisung des Leistungsbegehrens an. Nach einem Einwand des Versicherten gemäss\nAktennotiz der IV-Stelle vom 24. November 2016 (IV-act. 60) reichte dieser verschiedene\nUnterlagen ein. Gemäss Bericht von Orthopäde Dr. G___ vom 14. Dezember 2016 (IV-act.\n64/2) sei der Ursprung der Genickbeschwerden nicht ganz klar, und das Ausmass der\ngezeigten Bewegungseinschränkung erscheine in Anbetracht der radiologisch erhobenen\nDegeneration als ausserordentlich hoch. Dr. G___ hatte gemäss Bericht vom 19. Oktober\n2016 (IV-act. 64/6) am 14. Oktober 2016 eine Infiltration der Facettengelenke C5/6 und\n\n"}