{"Signatur": "AR_OG_003", "Spider": "AR_Gerichte", "Datum": "2021-01-01", "PDF": {"Datei": "AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-17-16_nodate.pdf", "URL": "https://rechtsprechung.ar.ch/download/Obergericht/2018/OG-20180821-O3V-17-16-20191119.pdf", "Checksum": "e8475ec0e3a9e1ecba69e3dbb190ce31"}, "Scrapedate": "2025-10-27", "Num": ["O3V-17-16"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-16"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Appenzell Rhodes-Extérieures  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Appenzello Interno  3. Abteilung"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "OG"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht hat dieses mit Entscheid vom 11. Juni 2019 abgewiesen (8C_51/2019). \nUrteil vom 21. August 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer, S. Plachel Obergerichtsschreiberin M. Epprecht   \nVerfahren Nr. O3V 17 16   \nSitzungsort Trogen  \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA AA___   \n Vorinstanz"}], "ScrapyJob": "446973/43/2118", "Zeit UTC": "27.10.2025 17:04:56", "Checksum": "7684e624e5bc3a1ddfe3e5b1f5ee88f3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-17-16\nRegeste:\nObergericht Appenzell Ausserrhoden   3. Abteilung  Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht hat dieses mit Entscheid vom 11. Juni 2019 abgewiesen (8C_51/2019). \nUrteil vom 21. August 2018   \nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler Oberrichter Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer, S. Plachel Obergerichtsschreiberin M. Epprecht   \nVerfahren Nr. O3V 17 16   \nSitzungsort Trogen  \n Beschwerdeführer A___ \n vertreten durch: RA AA___   \n Vorinstanz\n\nObergericht Appenzell Ausserrhoden\n3. Abteilung\n\nDie vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde an das Bundesgericht\nhat dieses mit Entscheid vom 11. Juni 2019 abgewiesen (8C_51/2019).\n\nUrteil vom 21. August 2018\n\nMitwirkende Obergerichtsvizepräsident W. Kobler\nOberrichter Ch. Wild, Dr. F. Windisch, S. Ramseyer, S. Plachel\nObergerichtsschreiberin M. Epprecht\n\nVerfahren Nr. O3V 17 16\n\nSitzungsort Trogen\n\nBeschwerdeführer A___\n\nvertreten durch: RA AA___\n\nVorinstanz B___ Versicherungen AG\n\nGegenstand Rente und Heilungskosten\nBeschwerde gegen den Einspracheentscheid der B___ Versicherungen AG vom 23. Mai 2017\nRechtsbegehren\n\na) des Beschwerdeführers:\n1. Der Einspracheentscheid vom 23. Mai 2017 sei aufzuheben und dem Versicherten die\ngesetzlichen Leistungen zu erbringen.\n2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) der Vorinstanz:\nEs sei die Beschwerde vom 29. Mai 2017 abzuweisen.\n\nSachverhalt\n\nA. Der 1966 geborene A___ war seit Juni 1997 beim Hotel C___ als Sous Chef angestellt und\nbei der B___ Versicherungen AG (nachfolgend: B___) obligatorisch unfallversichert, als er\nam 26. Juli 1997 einen Motorradunfall erlitt (act. 8.1/A1). Die medizinische Erstversorgung\nfand im Kantonsspital St. Gallen statt, wo eine Commotio Cerebri, eine nicht dislozierte\nAcetabulum-Fraktur rechts (Fissur) sowie eine Commotio spinalis diagnostiziert wurde\n(act. 8.2/M2). Die B___ kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus.\n\nB. Vom 29. Oktober 1997 bis 26. November 1997 hielt sich A___ stationär in der Klinik Valens\nauf (act. 8.2/M40). Im Juli 1998 nahm Dr. med. D___, Facharzt FMH Orthopädische\nChirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Rorschach, eine Arthroskopie und\nmediale Teilmeniskektomie am linken Knie vor (act. 8.2/M12). Es folgten zahlreiche weitere\nBehandlungen zunächst des linken Knies und später auch des rechten Knies und vom 7.\nOktober 2008 bis 22. Januar 2009 ein Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon (act. 8.2/M58).\nAm 4. Februar 2010 erstattete die MEDAS Ostschweiz, St. Gallen, der B___ das in Auftrag\ngegebene polydisziplinäre medizinische Gutachten (act. 8.2/M74).\n\nC. Mit Verfügung vom 10. Juli 2012 sprach die B___ A___ eine Integritätsentschädigung von\nFr. 9‘720.--, basierend auf einem Beeinträchtigungsgrad von 10%, zu (act. 8.1/A191). Am\n24. Mai 2016 verfügte die B___, dass für das rechte Knie keine Leistungspflicht bestehe,\ndass die Höhe der bleibenden Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit infolge der\nKnieverletzung links auf 20% festgelegt werde, dass ab 1. Februar 2014 Anspruch auf eine\nmonatliche Invalidenrente in Höhe von Fr. 841.95 bestehe und dass ab Juli 2015 unter\n\nSeite 2\nVorbehalt von Rückfällen und Spätfolgen kein Anspruch mehr auf Heilungskosten bestehe\n(act. 8.1/A219). Dagegen liess A___ am 21. Juni 2016 Einsprache erheben (act. 8.1/A224).\n\nD. Mit Schreiben vom 20. März 2017 kündigte die B___ A___ eine reformatio in peius an (act.\n8.1/A231). Am 28. April 2017 liess er hierzu Stellung nehmen (act. 8.1/A233). Mit\nEinspracheentscheid vom 23. Mai 2017 hob die B___ ihre Verfügung vom 24. Mai 2016 auf\nund wies den Anspruch auf Versicherungsleistungen ab dem 1. Juli 2017 ab\n(act. 8.1/A234).\n\nE. Am 29. Mai 2017 liess A___ beim Obergericht Appenzell Ausserrhoden Beschwerde mit\nden eingangs wiedergegebenen Anträgen erheben (act. 1). In der Beschwerdeantwort vom\n11. Oktober 2017 beantragte die B___ die Abweisung der Beschwerde sowie den Entzug\nder aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (act. 7). Am 15. November 2017 liess A___\ndie Replik einreichen (act. 15). Der Einzelrichter des Obergerichts trat mit Entscheid vom\n14. November 2017 (Verfahren Nr. ERV 17 52) auf das Gesuch der B___ um Entzug der\naufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht ein (act. 16). Die Duplik der B___ ging am\n8. Dezember 2017 ein (act. 18).\n\nF. Auf die Vorbringen der Parteien in den Rechtsschriften sowie die Ausführungen in den\nmedizinischen Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\nErwägungen\n\n1. Gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. b des Justizgesetzes\nvom 13. September 2010 (JG, bGS 145.31) beurteilt das Obergericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherungen. Die örtliche\nZuständigkeit ist gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG).\n\n"}