Argumente für eine traumatische Ruptur seien u.a. ein Arztbesuch wegen Beschwerden innerhalb von drei Tagen, ein Hämatom oder eine Schwellung, ein Drop-Arm-Zeichen und in der MRI-Untersuchung innerhalb von sechs Wochen eine zu einer traumatischen Ruptur passende Rupturform sowie ein Knochenödem. Eine Pseudoparalyse sei eine allenfalls noch durch Ausweichbewegungen ausgleichbare, subjektiv aber erhebliche Beeinträchtigung der Beweglichkeit, deren Behandlung meist mehrere Wochen benötige und durch intensive Krankengymnastik sowie Training zur Wiedergewinnung einer zumindest ausreichenden und schmerzfreien Schulterfunktion geprägt sei.